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Monthly Archives: Juni 2006

Mit dieser bescheidenen Bemerkung versuche ich, die Aufmerksamkeit zufälliger Leser, die sich hierher verirrten, nicht zu stark zu beeinflussen, um ihnen nicht ihr bereits voraussichtlich eher schwaches Interesse an dem, das sie hier zu finden glauben, nicht gänzlich zu nehmen.

Schadhaftes Denken

Wieviel Träume hält mein schwarzer Strumpf,
Der Strumpf von meiner Großmama?
Wie schnell er läuft,
läuft auch die Masche
und wohin?

Wenn ich bedenke,
Wo sie enden sollte,
Tritt Schweiß
Auf meine Stirn
Und zart beginnt im Unterleib
ein Zirpen!

Wie schnell ist mein Gehirn!
Bist ein Kenyate du,
Der Breitgedanken einer,
Oder läufst durch die Tiefen
die Zusatzmeile?

Wie schreit die Nacht
Wie dunkel ist der Schmerz
Der grünen Obdachlosen Ratten,
Die durch das Sumpfgemüse waten und trippeln
Dass es sich lohnen könnte
Einmal
durch ihre Brunst zu schneiden?

Dann aber kam der einer, den keiner noch gesehen
wenn auch erwartet war von allen
und schlug sich auf die Brust:
so soll es sein,
stand doch geschrieben auf den alten Rollen,
die in den Wüstenspielen
unter edlen Hufen
sich verbogen,
so soll es sein,
aber sie wollten andere Worte
sie wollten andere Zeichen
das andre Leben wollten sie
alles und gleich und jetzt
für alle doch ein jeder
nur für sich
und was ihn reizte.
Das konnte er nicht geben,
wohl war ihm Macht
und keine Stunde fehlte
doch hin zu anderen drehte er sich um,
und jener hob das Schwert
er hob es und
ein weißer Blitz
stach in das Sein
von allen
die es einmal waren
da nun ihr Mut sich stockte
und zerbrach
und Schlag und Licht
bis an die Ufergrenze
des heilgen Flusses
bis an die Knöchel
des der nun die Trauer legte auf sein Gehen
und wie er schwand
ward auch das Licxht
und Wasser
und die Feste allen und nichts
das blieb
und nichts ward